30.12.16 - Konzentrierte Form

Veröffentlicht am 30.12.2016

Bielefeld, Bremen, Potsdam. Hallo Freunde, ich bin gezwungen, die letzten drei Tage Der EHN, in konzentrierter Form nachzureichen. Machen wir also aus dem Tage – Buch ein Drei – Tage – Buch.

Der Grund ist schlicht, dass es mir seit Bielefeld nicht besonders gut ging. Ich knallte im Ringlokschuppen bei dem Versuch, aus dem Graben auf die Bühne zurückzukehren auf Rücken und Hinterkopf, konnte aber weitermachen. Dennoch war mir auch am nächsten Tag noch schlecht und ich fühlte mich nicht in Lage, zeitnah über den vergangenen Tag zu berichten. Was ich auf jeden Fall nachreichen möchte, ist, dass das westfälische Publikum den virtuellen Publikumspreis der diesjährigen Eisheiligen gewonnen hat. Ich mache dies fest an den Reaktionen und Bemerkungen der einzelnen Bands, unmittelbar nach deren jeweiligen Konzerten. Da ich die geäußerte Begeisterung bezüglich des Ringlokschuppens teile, ist diese Bewertung klar.

Bremen läuft nach dem Konzert ähnlich unangenehm wie Bielefeld ab, dazu komme ich gleich. Erst einmal beginnt der Tag bilderbuchreif. Zisch … die Bustür geht auf und eine strahlende Sonne gleißt tief stehend über dem Hafenbecken.

Dass man sich in der relativen Nähe Ostfrieslands befinden könnte, legt dieses Schild nahe. Sicher ist sicher:

Na jedenfalls haut es mich nach einem schönen Festivalabend im PIER 2 wiederum um. Ich dusche fix und begebe mich dann zu den Autogrammjägern. Zwei Autogramme schaffe ich, bevor sich mir das Innerste nach außen kehrt. Ich kotze, bis nichts mehr drin ist. Bei der Ursachenforschung stoße ich lediglich auf zwei Möglichkeiten. Entweder ich habe gestern tatsächlich eine Gehirnerschütterung davon getragen, oder der winzige Schluck eines israelischen Spezialgetränkes ist schuld. Ein hochprozentiger, äußerst leckerer, Limonenschnaps, den uns zwei Mädels aus Israel als Gastgeschenk mitgebracht haben.

Na jedenfalls passiert die Party in Bremen ohne mich.

In Potsdam aufgewacht, fühle ich mich besser bis gut. Das schöne Wetter trägt zur guten Laune bei. Nachmittags habe ich ein Videointerview, bei dem mir erst kurz vorher eröffnet wird, dass es auf Englisch zu führen sei. So hole ich mir lieber Simon – Michael dazu. Er spricht Englisch fast native – im Gegensatz zu mir.

Schön war’s!

Eric Fish

SUPPORTER