17.12.2015 - The Ghost in the Machine

Veröffentlicht am 17.12.2015

Z7, CH-Pratteln. Schwupps – ist schon wieder ein Jahr rum, schwupps sind die EISHEILIGEN NÄCHTE wieder da und schwupps – sitze ich wieder hier, um die selbst auferlegte Pflicht des taufrischen Berichtens zu erfüllen.

Wir haben in diesem Jahr VERSENGOLD, die LETZTE INSTANZ und FIDDLERS GREEN dabei. Ein komplett rundes Programm, die Bands passen sehr gut zueinander, wie der erste Abend in Pratteln schon bewies. Es ist wieder wie ein Klassentreffen. Von VERSENGOLD einmal abgesehen, kennen wir die anderen Kapellen schon gefühlte Jahrzehnte. Alles war noch ein wenig hektisch und aufgeregt, nahm aber einen guten Verlauf. Durch die nach den Ereignissen in Frankreich verschärften Einlasskontrollen fand ich bei meiner Begrüßungsmoderation gerade mal 200 Leute im Saal vor. Die anderen 800 standen noch vor der Tür. Na, da nicht gerade „eisheilige“ Temperaturen vorherrschten, wird das Warten nicht so schlimm gewesen sein. Allerdings taten mir VERSENGOLD ein wenig leid. Sie gingen aber sehr souverän mit der Situation um, hatten sichtlich Spaß bei der Arbeit und die Halle füllte sich ja auch sukzessive. Die Stimmung steigerte sich kontinuierlich und es wurde eine richtige Party.

Ungefähr beim KNOCHENSCHIFF dachte ich, ich krieg ne Panne! Es machte Knack und mein Monitorsystem war stumm. Normalerweise ist es in einer solchen Situation eine leere Batterie, doch nein, mein Empfänger leuchtete und empfing fröhlich Signale, nur kamen diese nicht in meinen Ohren an. Das gleiche Phänomen trat im Sommer beim WOA auf, damals sang ich dann 50 Minuten komplett ohne Monitor, weil das Problem nicht in den Griff zu bekommen war. Gestern jedoch half ein Empfängerwechsel und alles wurde gut. Eine Erklärung konnte mir aber niemand liefern. The Ghost in the Machine.

Da schon gestern eine Menge Leute Selfis vor unserem Bus machten, nehme ich an, dass sie das neue Branding interessant fanden. Die alten Magnetschilder waren endgültig hinüber und die neuen wurden von einer Firma gesponsert, die hier unbedingt Erwähnung finden soll. Es handelt sich um eine von Guido Warblow betriebene Spezial Autolackiererei. Angesiedelt in der Nähe des Lausitzrings. Guido ist mehr als nur ein Lackierer, er ist ein Künstler. Hat auch schon für Michael Schumacher gearbeitet. Wer also in der Nähe wohnt und auf seiner Motorhaube etwas Besonderes sehen möchte, der wende sich vertrauensvoll an ihn. Geht nicht gibt’s nicht: 15938 Golßen, Bundesstr. 12.

Bis morgen!

Euer Eric Fish

SUPPORTER