24.03.2015 - Aus dem Leben eines Frontschweins

Veröffentlicht am 24.03.2015

Saarbrücken, Garage. Vielen Dank für die aufmerksamen Kommentare meiner Leser, welche bemerkt haben, dass die gestern erwähnte „Koooomm“ Stelle, natürlich beim SEEMANNSLIED vorkommt, nicht wie ich schrieb, bei FEUERLAND.

Der Bericht zu Saarbrücken kommt etwas später, weil ich wirklich einen miesen Tag erwischt hatte und nicht dazu kam das Ganze noch einmal schriftlich zu fixieren. Aber das holen wir jetzt nach. Hört also, was einem gut gelaunten Frühaufsteher den Tag beizeiten vermiesen kann.

Zu den Aufgaben eines Frontmannes gehört es selbstverständlich, anstehende Radiointerviews zu bewältigen. Klar, die Stimme und so. Ich wusste von diesem Interview nicht viel mehr als den Termin. Gegen halb zwei bin ich von einem Mitarbeiter des Senders abgeholt worden und wurde begrüßt von einer sehr, sehr netten Moderatorin, die aber mehr als nur eine Träne im Knopfloch trug, denn sie hatte nach zweijähriger Dienstzeit just heute ihre letzte Sendung. Natascha übrigens. Schnell wurde klar, dass der Sender keine Musik von SUBWAY auf den Festplatten hatte. So war der Zeitplan schon mal über den Haufen geworfen, das ich nun jemanden zur Garage schicken musste, um meine eigene Musiksammlung zu holen.

Mit dieser stiefelten wir dann in ein ganz anderes Gebäude, wo ein missmutiger Beamtentyp unwillig versuchte, ein paar MITGIFT Songs in die Programmdatenbank zu implementieren. Das dauerte auch seine Zeit. Mittlerweile hatte die gute Natascha weitere anwesende Studiogäste vorgezogen. Eine coole Blueskapelle, nette Jungs. Die spielten live im Studio und nebenbei entnahm ich den Gesprächen, dass man dies auch von mir erwartete. So gegen 15.00 Uhr ging ich dann auf Sendung und nahm zwischendurch etliche Anrufe von Hörern entgegen. Ziemlich gute Resonanz. Das ließ mir die ganze Sache dann wenigsten sinnvoll erscheinen. Ziemlich angepisst erreichte ich die Garage dann zu allem Überfluss noch pünktlich zum Soundcheck. Ich hatte gehofft, diesen zu verpassen. Ich hasse Soundchecks!

Auf meinen Wegen durch Saarbrücken, stelle ich eine fast schon unheimliche Präsenz unseres Simons fest. Schaut mal. Hier darf der Simon parken wenn er 35 Jahre alt ist. Und hier wenn er 37 wird:

Sogar einen eigenen Fanshop hat er:

Euer Eric Fish

SUPPORTER