27.12.14 - Let it snow, let it snow, let it snow

Veröffentlicht am 28.12.2014

Würzburg, Posthalle. Am zweiten Tag des zweiten Tourblocks präsentiert sich Würzburg in winterlichem Weiß. Wir hatten schon in der ersten Jahreshälfte mit unserer Mitgift-Tour hier Station gemacht und da es für uns sehr untypisch ist, so schnell wieder in eine Stadt zu kommen, ist die Anspannung heute erst einmal sehr groß.

Für die Crew ist es ein schwieriger Tag, denn das ganze Equipment muss per Fahrstuhl nach oben geschafft werden und allen ist klar, dass es spät in der Nacht den gleichen Weg zurück muss. Währenddessen wächst draußen die Schneedecke, es wird von kilometerlangen Staus gemunkelt und die Fahrer stecken die Köpfe zusammen und raunen sich immer neue Abfahrtszeiten zu. Als nächstes Problem wird gemeldet, dass die eigens für unser Festival angemieteten Rollriser leider nicht rollen. Auf ihnen stehen normalerweise die Schlagzeuge und so können wir schnell umbauen. Also machen wir es wie in Dresden, wo die Hinterbühne nicht groß genug für Rollriser ist: Alle müssen ihr Zeug gleich auf die Bühne stellen, ein Wald von vier Schlagzeugen wird am Anfang des Abends die Bühne bevölkern. So fügt sich eins ins andere, der Schnee hört auf zu fallen, die Heizung in der Halle geht an und vor dem Konzerthaus versammeln sich noch einmal deutlich mehr Leute als im Frühjahr, was uns unendlich freut.

Mit dem ersten Ton von Unzucht startet dann letztlich ein perfekter Abend ohne Zwischenfälle und mit ausgezeichneten Shows von allen Beteiligten. In der Nacht startet eine Backstageparty mit Disco samt Nebel und bunten Lichtern. Leider kann die Party heute nicht lange ausgedehnt werden, was definitiv nicht am Mangel der Tanzbereitschaft der überwiegend männlichen Partypeople liegt, sondern allein an der Wetterlage. Bochum ruft und wir müssen weiter.

Einer fehlt heute bei der Party: Eric Fish hatte heute mit der Gesundheit zu kämpfen, nicht alle sind voll fit aus der Weihnachtspause zurück, weswegen der heutige Tourtagebucheintrag auch von Bodenski stammt.

Danke Würzburg!

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